27. Mai 2017 Wildkräuter Kurs in Schwyz

Tageskurs in Schwyz

Kennenlernen und Kochen mit wilden essbaren Pflanzen. Der Kurs teilt sich auf in einen praktischen Teil im Wald und anschliessend werden wir in einem Kochstudio oder einer Schulküche uns zusammen ein feines Menü mit frischen Wildkräutern zubereiten.

Mehr Infos und Anmeldung findet der Interessierte unter: www.ffs-schwyz.ch

 


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Vogelmiere – zarte Delikatesse

An warmen Lagen ohne Frost wächst diese eher unscheinbare zierliche Pflanze schon Ende Januar / Mitte Februar. Ach dieses Unkraut sagen die meisten Leute sofort wenn ich an meinen Wildkräuter Spaziergängen ihnen die zarte Stellaria vorstelle, denn im Garten macht das Sternchen, was ja Stellaria bedeutet, oft ganze Teppiche und ihre zarten Blüten sehen aus wie kleine Sterne. Meine zwei Hühner lieben sie so wie ich, daher nennt man sie auch kurzerhand Hühnerkraut. Ich verwende diesen schmackhaften Wintersalat bis in den Frühling. Die Stellaria liebt es eher kühl, wenn es ihr dann ab Mai zu heiss wird, verschwindet sie ruck zuck mit ihren zahlreichen Samen einfach im Untergrund, und macht den anderen feinen Wildkräutern oder dem Kultursalat Platz. Vogelmiere gehört für Wildpflanzenfreunde einfach in den Salat, ihr nussiges Aroma erinnert zart an Nüssler und mit ihrem Nährwert schlägt sie jeden Kopfsalat haushoch. Sie enthält mehr Calcium als 1 dl Milch und kann damit auch für Veganer als Calciumquelle sehr interessant sein. Vitamin C hat sie ganze 25% mehr als die als vitaminreich gepriesenen Orangen und mit 4,6 mg Eisen übertrifft sie sogar Federkohl und Spinat. Damit ist das Sternchen eine perfekte Eisenquelle für Veganer und Vegetarier und das alles gratis und franco vor der eigenen Haustüre oder im Garten des Nachbarns. Zu finden ist dieses delikate „Beikraut“ praktisch in jedem Garten. Als „Un-Kraut“ würde ich sie trotzdem nicht bezeichnen. Wenn Spitzenköche die Köstlichkeit erst mal entdecken dann ist sie bald in aller Munde.

Zum Essen verwende ich die obersten Triebspitzen, ca. 2 cm lang mitsamt der zarten sternförmigen weissen Blüten, bevorzuge sie aber ohne. Man mischt sie einfach unter andere Salate oder geniesst das Sternchen alleine mit frischem Zitronensaft beträufelt, frischem, guten echtem extra vergine Olivenöl und einer Prise Fleur de Sel ein perfektes Hors`d`ouvre. Sie schmeckt aber auch kurz gedämpft wie Spinat zu neuen Kartoffeln oder in einer zarten Frühlingssuppe.

Erica Bänziger, war im Zeitpunkt publiziert. 12494758_1670589173218658_3692198496214932909_n


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Ostern 2017 Wildkräuter Kurse im Tessin

 

Über die Ostertage Karfreitag bis Ostermontag biete ich diverse Streifzüge länger oder kürzer an mit Picknick im Valle Maggia und auch an anderen Orten.

Bei Interesse anfragen.

Halbtageskurs Fr. 60.- inkl. Picknick und Ganztageskurs 10.00- 16.00 Uhr Fr. 85. -inkl. Picknick

Bei Interesse einfach eine SMS an 079 354 12 30 oder Mail. erica@biogans.ch


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Ab 14.3.2017 Wildkräuter Saison Start im Tessin

Der Frühling ruft schon bald wieder zum Kräuter sammeln, ab dem 15. 3. gehe ich wieder wie gewohnt jeden Dienstag, oder nach Vereinbarung auch an anderen Tagen und Orten auf Kräuterpirsch mit mindestens 3 Personen, max. 12 Personen. Diese Kurse finden unter dem Patronat des Parco nationales Locarnese statt. www.parconazionale.ch bis Ende Oktober je nach Witterung auch ggf. länger.

Ort:Terre di Pedemonte

Tag: jeden Dienstag

Zeit: 10:00- 14:00/14:30 ( Zeiten können auf den ÖV abgestimmt werden.

Preis: inkl. kleinem Picknick mit regionalen Zutaten und Bio Wein Fr. 50.-

Anmeldung bis am Abend vorher 18.00 Uhr unter 079 354 12 30 oder erica@biogans.ch

Treffpunkt Biodiversitätsgarten vis a vis Bahnhof Cavigliano/ Centovalli Bahn

Das schöne an den Wildkräuter Kursen ist das sie neben Wildkräutern auch Vitamin D tanken können, was ein zusätzlicher Gesundheitsnutzen darstellt. Siehe Artikel Dr. Strunz in diesem Newsletter.


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Knoblauch killt Krebszellen

Wissenschaftler des israelischen Weizmann Instituts haben mithilfe einer neuartigen Methode Krebstumore zerstört, ohne gesunde Zellen zu beschädigen. Sie benutzten eine chemische Substanz, die in Knoblauch vorkommt.

Die Substanz namens Allizin gibt dem Knoblauch sein ausgeprägtes Aroma und seinen scharfen Geschmack. Allizin ist toxisch und tötet nicht nur Krebszellen, sondern auch Zellen von krankheitserregenden Mikroben sowie gesunde menschliche Körperzellen. Die Substanz ist aber sehr instabil und baut sich schnell ab und verschont daher gesunde Körperzellen. 

Das berichten die Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Molecular Cancer Therapeutics. Der Schlüssel zum Erfolg der Forscher liegt in der Entwicklung eines zweistufigen Systems zum Einschleusen der krebszerstötenden Substanz in die Tumorzellen. 

Die Methode der Forscher basiert auf der natürlichen Synthese des Allizins: Diese Substanz ist nämlich in ganzen, unbeschädigten Knoblauchzehen nicht existent, sondern es ist das Produkt einer biochemischen Reaktion zweier Stoffe, die in winzigen, aneinander liegenden „Fächern“ in jeder Knoblauchzehe vorhanden sind, berichten die Forscher Aharon Rabinkov, Talia Miron, Marina Mironchik, David Mirelman und Meir Wilchek. Die beiden Substanzen sind das Enzym Alliinase und das so genannte Alliin, ein Stoff der sonst inaktiv ist. Wenn eine Knoblauchzehe durch Bodenparasiten oder auch in der Küche beschädigt wird, werden die Häute zwischen den verschiedenen „Fächern“ aufgerissen und eine schnelle Allizin-Produktion erfolgt.

Die Forscher haben nun versucht, direkt am Tumorgewebe Allizin herzustellen, um damit Tumorzellen zu vernichten. Um den Tumor genauer ins Visier zu nehmen, nutzten die Wissenschaftler die Tatsache, dass die meisten Arten von Krebszellen auffällige Rezeptoren an ihrer Oberfläche aufweisen. Ein Antikörper, der die charakteristischen Rezeptoren des Tumors erkennt, bindet sich chemisch an das Enzym Alliinase, sucht dann nach den Tumorzellen und heftet sich und das mitgeführte Enzym daran. Die Wissenschaftler verabreichen dann die zweite Komponente Alliin. Daraufhin setzt die typische Reaktion der Allizin-Produktion ein, die für die Krebszellen tödlich endet. 

Mit dem Einsatz dieser Methode hat das Team es geschafft, das Heranwachsen von Tumoren in Mäusen zu blockieren. Die den Tumor stoppende Wirkung wurde bis zum Ende der Experimentphase beobachtet, noch lange nachdem das intern produzierte Allizin abgegeben wurde. Nach Angaben der Forscher soll diese Methode bei allen Krebsarten wirken, solange sich ein spezifischer Antikörper herstellen lässt.

WANC 12.01.04/pte


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Über Erica Bänziger

Erica Bänziger, 1963 in Appenzell geboren, ist als erfolgreiche Kochbuchautorin seit 1994 bekannt. Ihre besondere Liebe und Faszination gelten dem Oliven- und dem Kastanienbaum im sonnigen Tessin. Beiden Bäumen und ihren Früchten widmete sie ein eigenes umfangreiches Buch mit Rezepten und Hintergrundwissen.

Als langjährige Bio-Hobby-Gärtnerin hegt sie auch mediterrane Pflanzen wie Zitronen, Grapefruits, Orangen und Feigen und bietet auch feines Kräuter-Salz, Bio-Honig und ein Gesundheits-Elixier aus Olivenblättern an. Sie ist Mitglied bei „Slow Food“ und schreibt regelmässig für die Gartenzeitung „Bioterra“.

Weit über 35 Kochbücher sind von Erica Bänziger bereits erschienen, darunter Longseller rund um Kastanien, Oliven, Wildkräuter und Kürbis. Für die Schweizerische Herzstiftung schrieb Erica

für drei Bücher die Rezepte. Ein Buch widmete sie dem Tessin und dem feinen Ziegenkäse. Einige ihrer Bücher bekamen bereits Silber auf der Frankfurter Buchmesse.

Die diplomierte Ernährungsberaterin bietet seit Jahren kulinarische Events über essbare Wildpflanzen und Kastanien an. In Planung sind die Themen: Essbare Blüten, Oliven, „Farinabona“.

Dabei sind in ihren Kursen die Begegnung mit den Pflanzen und gemeinsames Kochen ebenso wichtig wie das gesellige Zusammensein an dafür ausgewählten Orten. Diese Programme werden nach individuellen Bedürfnissen mit den Wünschen der Teilnehmer erarbeitet.

Erica Bänziger lebt in der Nähe von Verscio.  Man darf sie auch spontan besuchen, um ein signiertes Buch zu erhalten – sofern die Mutter zweier Söhne nicht gerade auf Wildkräuterstreifzug oder mit Hund und ihren zwei Eseln (www.esel-info.ch) unterwegs ist.

Erica kocht auch gerne für Events aller Art. Dabei bietet sie kreative Menüs oder ganze Buffets auf Wunsch mit Bio-Zutaten an. Anfragen zu Kursen, Kochretreats und Eselausflügen bitte per E-Mail an: erica@biogans.ch.


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